„Vom Feld in die Welt – die große und kleine Reise von Apfel & Co“
Auf den Spuren von Obst und Gemüse
Woher kommen Obst und Gemüse, bevor sie bei uns im Einkaufskorb landen? In unserem Projekt haben wir genau hingeschaut und die Wege unserer Lebensmittel verfolgt. Dabei wollten wir herausfinden, wo die Früchte und das Gemüse wachsen und welche Reise sie bis zu uns zurücklegen.
Forschen im Hofladen
Wir besuchten einen Hofladen in Deizisau. Dort entdeckten und fotografierten die Kinder ganz unterschiedliches Obst und Gemüse. Anschließend recherchierten sie, aus welchen Ländern die Lebensmittel stammen und welche Wege sie bis zu uns genommen haben.
Von einzelnen Früchten erstellten wir Portraitfotos. Mit Hilfe einer Internetrecherche führten wir außerdem spannende Interviews mit dem jeweiligen Gemüse oder der jeweiligen Frucht. Dabei konnten die Lebensmittel von ihrer Reise erzählen – fast so, als würden sie selbst zu Wort kommen.
Eine Reise über die Weltkarte
Besonders interessierten uns die Transportwege und die Verkehrsmittel, mit denen Obst und Gemüse unterwegs sind. Gemeinsam stellten wir die Ergebnisse auf einer Weltkarte dar. So wurde sichtbar, welche Lebensmittel aus der Nähe kommen und welche eine weite Reise hinter sich haben.
Anschließend präsentierten wir unsere Interviews in einer kleinen Ausstellung. Die Portraitfotos, die recherchierten Herkunftsländer und die eingezeichneten Reisewege machten die Reise der Lebensmittel anschaulich und gut nachvollziehbar.
Was uns besonders aufgefallen ist
Die Kinder stellten fest, dass es Früchte aus der Nähe und aus der Ferne gibt. Die Lebensmittel haben unterschiedlich lange Strecken zurückgelegt. Je weiter der Weg ist und je mehr Transport nötig ist, desto mehr CO₂ kann dabei ausgestoßen werden.
Dadurch wurde sichtbar:
Obst und Gemüse aus fernen Ländern können dagegen eine lange Reise hinter sich haben.
Regionale und saisonale Lebensmittel haben oft kürzere Wege.
Durch das Projekt haben die wir gelernt, genauer hinzuschauen und die Herkunft von Lebensmitteln zu hinterfragen. Wir bedanken uns bei allen TeilnehmerInnen